Eine der Aufgaben für die Ferien sind die ersten Übungen für Soli. Wenn die Tonleiter für C-Dur sitzt, braucht man nur noch eine einfache Akkordfolge als Hintergrund. Die Akkordfolge, vom Gitarrenlehrer vorgegeben, ist einfach, das Schlagmuster beliebig:
C | Am | F | G :||
Kann man als MP3 am Computer aufnehmen, geht aber auch mit meinem Uralt-Kassettenrecorder. Mein Kassettenrecorder hat den Vorteil, das die Tasten groß genug für eine Bedienung mit den Fuß sind. Also Pause, Aufnahmetaste und Play gedrückt, Pausetaste mit dem Fuß gelöst und ab. Ein paar Minuten sollten es schon werden. Ich nehme alles auf, also keine Loops. Schön wärs ...
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Donnerstag, 16. April 2009
Nur ein Rhythmus-Track ...
Samstag, 11. April 2009
Selbststudium oder Gitarrenlehrer?
Ich bin Wiedereinsteiger an der Gitarre. Das heißt so viel wie: Ich hab mit 14 angefangen auf einer akustischen Gitarre ein wenig zu spielen, hab mir damals das meiste anhand von Büchern selbst beigebracht und dabei wenig bis gar keinen Lernerfolg gehabt. Heute gehe ich das ganze wesentlich ruhiger und systematischer an und manchmal scheint es, als würden mir die Lernerfolge zufliegen.
Ein wesentlicher Punkt ist wahrscheinlich, daß ich mir einen Gitarrenlehrer gesucht habe.
Für den Selbstunterricht gibt es eine Menge Bücher, DVD's oder Websites. In Büchern steht eine Menge über Technik und Üben, Tonbeispiele und Videos ermöglichen einem die Übungen auch zu hören und zu sehen. Aber es fehlt die Rückmeldung. Habe ich wirklich das gespielt, was da auf dem Papier stand?
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Ein wesentlicher Punkt ist wahrscheinlich, daß ich mir einen Gitarrenlehrer gesucht habe.
Für den Selbstunterricht gibt es eine Menge Bücher, DVD's oder Websites. In Büchern steht eine Menge über Technik und Üben, Tonbeispiele und Videos ermöglichen einem die Übungen auch zu hören und zu sehen. Aber es fehlt die Rückmeldung. Habe ich wirklich das gespielt, was da auf dem Papier stand?
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Mittwoch, 1. April 2009
Weniger Kraft beim Akkordspiel verwenden
Wenn man Akkorde mit weniger Druck in den Fingern greifen will, sollte man die Finger präzise aufsetzen. Dazu gehört, dass der Finger möglichst nah hinter dem Bund aufgesetzt wird.
Probiert die Fingerstellung einmal mit einem Finger auf einer einzelnen Saite: Setze ich den Finger nah an den oberen Bund (zum höheren Ton hin), klingt der Ton hell und klar. Es reicht bereits den Finger locker aufzulegen um einen sauberen Ton zu bekommen.
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Probiert die Fingerstellung einmal mit einem Finger auf einer einzelnen Saite: Setze ich den Finger nah an den oberen Bund (zum höheren Ton hin), klingt der Ton hell und klar. Es reicht bereits den Finger locker aufzulegen um einen sauberen Ton zu bekommen.
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Freitag, 27. März 2009
Wunde Fingerkuppen
Bevor ich wieder mit der Gitarre angefangen habe, waren meine Fingerkuppen weich und zart (so kam es mir zumindest vor). Dann begann ich Gitarrengriffe zu üben und nach wenigen Minuten fanden sich schmerzhafte Abdrücke der Saiten auf den Fingerkuppen.
Während Nylonsaiten noch relativ dick sind und wenig Spannung haben, sind die Saiten von E-Gitarren grundsätzlich hart und gemein. Die 10er-Saiten auf meiner Les Paul stehen unter hoher Spannung und sind schwer zu drücken. Als Ausgleich dazu sind die 09er-Saiten auf meiner Strat zwar weicher, aber dafür scharf wie Eierschneider. Die Fingerkuppen bilden nach ein paar Wochen intensiver Übung eine Hornhaut, die das schlimmste verhindert.
Es gibt auch andere Methoden die Schmerzen zu mildern: Ist euch schon aufgefallen, dass die Profis mit den Fingern geradezu über die Saiten huschen und die Griffe superschnell wechseln? Das geht nicht mit Kraft. Die Finger drücken präzise und leicht die Saite gerade so stark auf den Bund, dass die Saite nicht scheppert.
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Während Nylonsaiten noch relativ dick sind und wenig Spannung haben, sind die Saiten von E-Gitarren grundsätzlich hart und gemein. Die 10er-Saiten auf meiner Les Paul stehen unter hoher Spannung und sind schwer zu drücken. Als Ausgleich dazu sind die 09er-Saiten auf meiner Strat zwar weicher, aber dafür scharf wie Eierschneider. Die Fingerkuppen bilden nach ein paar Wochen intensiver Übung eine Hornhaut, die das schlimmste verhindert.
Es gibt auch andere Methoden die Schmerzen zu mildern: Ist euch schon aufgefallen, dass die Profis mit den Fingern geradezu über die Saiten huschen und die Griffe superschnell wechseln? Das geht nicht mit Kraft. Die Finger drücken präzise und leicht die Saite gerade so stark auf den Bund, dass die Saite nicht scheppert.
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Samstag, 21. März 2009
Mit dem Plektrum in der Hand
Bei meinem letzten Unterricht fiel mir die etwas andere Handhaltung meines Gitarrenlehrers auf. Während ich mein Plek mit der Fingerspitze des Zeigefingers an den Daumen drücke, benutzt er das erste Gelenk des Zeigefingers und knickt den Zeigefinger hinter dem Daumen komplett ab. Das Plek schaut nur mit der Spitze zwischen Daumen und Zeigefinger hervor.Bei meinen bisherigen Bemühungen schaut das Plektrum weiter heraus und beim Anschlag auf die Saiten federt das Plek zurück. Das erzeugt auch mit einem harten Plektrum einen etwas flappigen Ton. Schlimmer noch: Bei rauhen Plektren (z.B. Harley Benton Nylon 1,2mm) bekommt der Anschlag einen etwas sägenden, schleifenden Unterton weil das Plektrum über die Saiten streicht. Nicht so gut.
Das Plektrum liegt bei der Handhaltung meines Gitarrenlehrers deutlich fester und sicherer in der Hand. Versucht mal das Plektrum mit der anderen Hand herauszuziehen: Bei abgeknicktem Zeigefinger geht das deutlich schwerer. Das Plektrum verdreht sich weniger, paßt sich aber auch nicht der Schlagrichtung (Aufschlag oder Abschlag) an. Diese Bewegung muß jetzt die Hand mit übernehmen.
Je nach gerade erforderlicher Spielart kann die Hand dabei offen gehalten oder zur Faust geballt werden. Wer zusätzlich mit Mittelfinger, Ringfinger und kleinem Finger zupfen will, bekommt durch den abgeknickten Zeigefinger mehr Raum.Es ist für mich nicht ganz einfach, mir meine alte Handhaltung abzugewöhnen: Beim korrekten Griff hakt das Plektrum stärker an den Saiten und die Hand muß genauer und beim Schlag etwas anders geführt werden. Ich werde wohl noch eine ganze Weile üben müssen, um die Bewegungen sauber auszuführen.
Als Belohnung bekommt die Gitarre mit einem Mal einen anderen Klang: Der Anschlag klingt kräftiger und bei gleicher Verstärker-Einstellung deutlich lauter.
Montag, 16. März 2009
Die ersten Blues-Übungen
In der letzten Woche kam im Gitarren-Unterricht zum ersten mal das Thema Blues auf.
Zunächst ging es einen einfachen 12-Takter, der auf den offenen E, A und D-Saiten gespielt wird. Die Grundton-Saite wird jeweils offen gespielt und um einen Ton im zweiten Bund der folgenden Saite ergänzt. Gespielt wird nur der Grundton und die darunter liegende Seite.

Der Ton auf dem zweiten Bund wird mit dem Zeigefinger als etwas angehobenes Barré gegriffen, so das die anderen Saiten abgedämpft werden und bei einem versehentlichen Anschlagen nicht mitklingen. Für D wird das Griffmuster auf die offene D-Saite verschoben, für E in die andere Richtung auf die offene E-Saite.
Im Wechsel werden jetzt einfach die Grund-Akkorde als Achtel mit Abschlägen gespielt. Für einen einfachen 12-Takter käme z.B. diese Akkordfolge in Frage:
A | A | A | A
D | D | A | A
E | D | A | E
Wenn die Achtel sitzen, dann kann das ganze ausgebaut werden. Hierzu wird im Wechsel auf den 4. und 5. Bund gegriffen und das ganze dann im Triolenfeeling gespielt. Damit Ihr wißt was ich meine, gibt es hier das Gesamtwerk als Tab/Noten-Datei für Tuxguitar: Blues-Uebung1.tg
Zunächst ging es einen einfachen 12-Takter, der auf den offenen E, A und D-Saiten gespielt wird. Die Grundton-Saite wird jeweils offen gespielt und um einen Ton im zweiten Bund der folgenden Saite ergänzt. Gespielt wird nur der Grundton und die darunter liegende Seite.

Der Ton auf dem zweiten Bund wird mit dem Zeigefinger als etwas angehobenes Barré gegriffen, so das die anderen Saiten abgedämpft werden und bei einem versehentlichen Anschlagen nicht mitklingen. Für D wird das Griffmuster auf die offene D-Saite verschoben, für E in die andere Richtung auf die offene E-Saite.
Im Wechsel werden jetzt einfach die Grund-Akkorde als Achtel mit Abschlägen gespielt. Für einen einfachen 12-Takter käme z.B. diese Akkordfolge in Frage:
D | D | A | A
E | D | A | E
Wenn die Achtel sitzen, dann kann das ganze ausgebaut werden. Hierzu wird im Wechsel auf den 4. und 5. Bund gegriffen und das ganze dann im Triolenfeeling gespielt. Damit Ihr wißt was ich meine, gibt es hier das Gesamtwerk als Tab/Noten-Datei für Tuxguitar: Blues-Uebung1.tg
Samstag, 14. März 2009
Feel the Beat!
Wenn ich einen neuen Song auf meiner Gitarre spiele, habe ich Schwierigkeiten das Tempo zu halten. An einigen Stellen bin ich schneller, an anderen setzt es ganz aus. Wie eine unterbrochene Übertragung bei YouTube.
Als Gegenmittel hat mir mein Gitarrenlehrer als erstes gezeigt, daß ich mit dem Fuß mit tappen soll. Ganz einfach: Auf jeder Viertelnote einmal mit dem Fuß auf den Boden klatschen. 4/4-Takt = 4 mal Fußwippen. Feal the Beat! Klopf mit dem Fuß den Rythmus der Musik.
Klingt einfach, war es für mich aber nicht. Die zusätzliche Bewegung hat mich völlig rausgebracht. Die nächsten paar Übungen war ich mehr darauf konzentriert den Fuß zu bewegen als den Takt zu halten.
Als Übung habe ich dann eine Woche lang nur den Fuß bewegt und dazu Viertelnoten als Abschlag gespielt. Als Beat habe ich ein Metronom mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten benutzt.
Das Metronom gibt das Tempo vor. Der Fuß kopft den Rhythmus und lernt die gleichmäßige Bewegung. Mit der rechten Hand spiele ich auf der Gitarre die Viertel als Abschlag und zähle dabei im Kopf den Takt mit (1 und 2 und 3 und 4 und ...). Die linke Hand greift dabei irgendeinen Akkord oder dämpft einfach alle Saiten ab.
Die Schwierigkeit besteht darin, alles genau auf den Punkt, das Tack des Metronoms zu bringen und den Rhythmus über 5 bis 6 Minuten durchzuhalten. Wenn Ihr den 4/4-Takt könnt, versucht es mal mit einem 3/4-Takt.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Bogen wirklich raus hatte und ich mache diese Übung immer noch regelmäßig.
Als Gegenmittel hat mir mein Gitarrenlehrer als erstes gezeigt, daß ich mit dem Fuß mit tappen soll. Ganz einfach: Auf jeder Viertelnote einmal mit dem Fuß auf den Boden klatschen. 4/4-Takt = 4 mal Fußwippen. Feal the Beat! Klopf mit dem Fuß den Rythmus der Musik.
Klingt einfach, war es für mich aber nicht. Die zusätzliche Bewegung hat mich völlig rausgebracht. Die nächsten paar Übungen war ich mehr darauf konzentriert den Fuß zu bewegen als den Takt zu halten.
Als Übung habe ich dann eine Woche lang nur den Fuß bewegt und dazu Viertelnoten als Abschlag gespielt. Als Beat habe ich ein Metronom mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten benutzt.
Das Metronom gibt das Tempo vor. Der Fuß kopft den Rhythmus und lernt die gleichmäßige Bewegung. Mit der rechten Hand spiele ich auf der Gitarre die Viertel als Abschlag und zähle dabei im Kopf den Takt mit (1 und 2 und 3 und 4 und ...). Die linke Hand greift dabei irgendeinen Akkord oder dämpft einfach alle Saiten ab.
Die Schwierigkeit besteht darin, alles genau auf den Punkt, das Tack des Metronoms zu bringen und den Rhythmus über 5 bis 6 Minuten durchzuhalten. Wenn Ihr den 4/4-Takt könnt, versucht es mal mit einem 3/4-Takt.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Bogen wirklich raus hatte und ich mache diese Übung immer noch regelmäßig.
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