Mit jedem Fiepen im Ohr geht nur ein winziger Teil der Hörfähigkeiten verloren. Heute (mehr als 20 Jahre später) spüre ich deutlich, dass sich etwas verschlechtert hat. Die aktuelle Diskussion um lautstärke-begrenzte MP3-Player ist keine Bevormundung, sie hat einen guten Grund.
Aber wie steht es um das Gehör des Musikers? Vor dem eigenen Verstärker ist es immer lauter als vor der Bühne und in kleinen Übungsräume wird es noch lauter. Besonders die hohen Frequenzen sorgen bei hoher Lautstärke für bleibende Schäden.
Mit einem Gehörschutz kann auch ein Musiker Tinitus und Überlastungen vermeiden. Allein die klassischen Ohropax-Stöpsel gibt es für die unterschiedlichsten Zwecke, Formen und Farben. Je nach Modell werden verschiedene Frequenzen gedämpft, mal stark, mal weniger stark. Eingebaute Halsbänder sorgen dafür, daß die Dinger nicht verloren gehen, wenn man sie mal kurz herausnimmt. Die Kosten sind minimal, ein Satz Saiten ist teurer. Für jede Art von Band ein must-have.
Speziell für Musiker gibt es In-Ear-Kopfhörer mit Gehörschutz als Bühnen-Monitor: Vom iPod kennt Ihr bereits die Stöpsel, die ins Ohr geschoben werden. Sie schirmen die Umgebung etwas ab und ermöglichen ungestörtes Musikhören. Auf der Bühne oder beim Proben werden ähnliche Stöpsel als Monitor für das eigene Instrument benutzt. Spezielle Dichtringe und Dämmmaterial dämpfen die Umgebungslautstärke wesentlich stärker und ermöglichen auch im lautesten Getümmel die eigene Gitarre in vernünftiger Lautstärke zu hören.
Benutzt Ihr einen Gehörschutz?
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Für die nächsten Tage geht es in die Sommerfrische. Die Koffer sind gepackt und auch eine E-Gitarre mit Zubehör hat es mit ins Gepäck geschafft. 